Differenziertes Üben im Mathematikunterricht der Jahrgangsmischung

Hier bearbeiten Erst- und Zweitklässler nebeneinander unterschiedliche Aufgaben. Für wen welche Übungen gedacht sind, ist auf dem Übungsplan, den jeder erhält angegeben. Dieser wird mit beiden Jahrgangsgruppen vorab getrennt besprochen. Die Aufgabenkarten und sonstigen Materialien liegen auf den “Jahrgangstischen” bereit, sodass jeder genau weiß, wo die Dinge zu holen sind. Was vom Plan erledigt wurde, wird farbig markiert und abgegeben. Die Reihenfolge der Aufgaben bestimmt jeder selbst. Auch der Schwierigkeitsgrad kann bei einzelnen Übungen gewählt werden. Alle, die mit ihrem Plan vorzeitig fertig werden, suchen sich selbst etwas aus den Zusatzangeboten aus.

 

An dem unten abgebildeten Übungsplan arbeiteten die Kinder zwei Tage lang für jeweils eine Unterrichtsstunde. Das Stempeln von Geldscheinen und -münzen mit Angabe des gestempelten Betrages gefiel den Kindern besonders gut. Deshalb wählten viele dieses Angebot als Zusatzaufgabe aus. Ein Zweitklässler wagte sich dabei sogar an das Zusammenzählen von 100€- , 200€- und 500€-Scheinen heran. Die zwei Mädchen, die unten miteinander arbeiten, fragten sich danach noch Rechenaufgaben ab.

a DSC06397  a DSC06396

Der Tisch mit den Übungsaufgaben für die Zweitklässler.

Das Lösen von Rechenaufgaben ohne Zehnerübergang wurde in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen angeboten. Wer wollte, konnte dabei schon Aufgaben über Hundert lösen. Wer sich noch schwer tat, Einer und Zehner auseinanderzuhalten, nahm lieber die Karte, bei der diese mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnet waren.

a DSC06398  a DSC06399

 

Der Tisch mit den Übungsaufgaben für die Erstklässler.

Hier wurden die “Rechenturmaufgaben” differenziert angeboten. Rechenstarke Kinder konnten schon Aufgaben über Zehn lösen. Rechenschwächere Kinder hatten die Möglichkeit, die Karte mit den einfachen Aufgaben bis Zehn zu wählen.