Pausenfrühstück – gesund, lecker und preiswert

Kinder und Eltern erfahren zunächst, veranschaulicht an einem Plakat und mit Lebensmitteln, wie wichtig für ein gesundes Pausenfrühstück die „starken Vier“ (Vollkornprodukte, Milchprodukte, Obst und Gemüse, ungesüßte Getränke) sind. Sie sollen in jedem Frühstück vorkommen, damit die Tagesleistungskurve am Vormittag ansteigt und die Kinder, ebenso wie die Erwachsenen, nicht so schnell ermüden. Danach werden gemeinsam kreative und fit machende Pausenbrote aus bereitgestellten Lebensmitteln hergestellt. Aus Vollkornbrot, Frischkäse, Kresse, Möhren, Salat, Salatgurken, Radieschen bis hin zu Weintrauben zaubern Kinder und Eltern gemeinsam bunte und witzige Pausenbrote und entwickeln dabei in der Gemeinschaft eine große Kreativität. Es entstehen beispielsweise Gesichter, Schiffe und Schachbrettbrote. Ein wichtiger Tipp ist beispielsweise, dass für Kinder das Pausenbrot durch den Einsatz großer Ausstechformen ohne großen Aufwand sehr attraktiv werden kann. Das Buffet, das entsteht, ist ein Augenschmaus und wird in der Regel leer geräumt. Denn nicht nur das gemeinsame Kochen, sondern auch das gemeinsame Essen gehört selbstverständlich dazu.

Kinderlebensmittel und Werbung: „Was ist dran – was ist drin?“

Kinderlebensmittel wie beispielsweise Milchschnitte oder Fruchtzwerge werden stark beworben und verführen durch Aufmachung und Werbeslogans sowohl Kinder als auch Eltern zum Kauf. Dabei ist das was dahinter steckt meist weit davon entfernt gesund und nährstoffreich zu sein. Verpackung und Werbeslogans von Kinderlebensmitteln, ebenso wie die Zutatenliste und der Preis werden kritisch unter die Lupe genommen. Ganz anschaulich wird der Zuckergehalt der Kinderlebensmittel mit Hilfe von Zuckerwürfeln dargestellt. Auch Geschmacksproben werden vorgenommen. Kaum zu glauben wie ekelhaft die Grundlage von Limonade schmeckt, wenn Kohlensäure und Zitronensäure fehlen! 
Nachdem Kinder und Eltern viel Interessantes über Kinderlebensmittel erfahren und erforscht haben, werden gemeinsam leckere und viel günstigere Speisen als Alternative zu den Kinderlebensmitteln hergestellt: Ein Brotaufstrich aus roten Linsen, Waffeln aus Vollkornteig, Müsli aus frisch gequetschten Haferflocken und eine Fruchtjoghurtspeise mit frischen Früchten. Auch diese Veranstaltung wird durch das gemeinsame Essen abgerundet. Die Rezepte, die mit nach Hause genommen werden, motivieren zusätzlich, das Ausprobierte auch in den Alltag zu integrieren.

Die beiden Veranstaltungen sind sehr gut besucht und stoßen auf besonders positive Resonanz. Die Möglichkeit gemeinsam mit den Kindern nicht nur etwas Theoretisches vermittelt zu bekommen, sondern gemeinsam auch ganz praktisch aktiv werden zu können, kommt bei Kindern und Eltern besonders gut an.

Maria Forster